Die Teilnahme des Motom Club Zürich an der „Mille Miglia in Moto 2026“ war ein echtes Abenteuer, das ganz im Sinne des ursprünglichen Geistes des historischen Motorradfahrens erlebt wurde: losfahren, sich jeder Situation stellen und die Reise genießen.
Sieben Tage auf den Straßen der Toskana und Umbriens, über 1.500 Kilometer durch atemberaubende Landschaften, Sonderprüfungen, unvergessliche Begegnungen und natürlich die eine oder andere unvermeidliche Panne.

Ein gleich zu Beginn anspruchsvoller Start
Die erste Etappe stellt die Gruppe sofort auf die Probe. Aufgrund von Kupplungsproblemen, Überhitzungen, Navigationsschwierigkeiten und ungeplanten Stopps wird der Tagesplan völlig durcheinandergebracht.
Doch gerade in solchen Momenten zeigt sich der wahre Teamgeist des Motom Clubs Zürich. Man wartet aufeinander, hilft sich gegenseitig und macht gemeinsam weiter.
Am Ende des Tages erreicht die Gruppe müde, aber zufrieden das Hotel, nachdem sie fast 300 Kilometer zurückgelegt hat, und lässt die Etappe mit einem wohlverdienten Abendessen ausklingen.
Oldtimer-Motorräder: Von der Reparatur bis zur Straße
In den folgenden Tagen benötigen die Motorräder ständige Pflege.
Kupplungen, Zündungen, Spulen, Zündkerzen und Einstellungen werden zu einem festen Bestandteil des Erlebnisses. Jeden Abend verwandelt sich der Ort in eine kleine improvisierte Werkstatt, in der Erfahrung, Geduld und Leidenschaft es ermöglichen, die historischen Motorräder für die nächste Etappe vorzubereiten.
Für viele Teilnehmer ist dies kein Problem, sondern einer der faszinierendsten Aspekte der „Mille Miglia in Moto“ und der Fahrt mit einem Oldtimer-Motorrad.
Erfolg in der Kategorie „Vintage“
Zu den Höhepunkten der Veranstaltung zählt das Ergebnis von Loris, der in der Gleichmäßigkeitsprüfung, die in den ersten Tagen der Veranstaltung ausgetragen wurde, den ersten Platz in der Vintage-Klasse errang.
Eine bedeutende Auszeichnung, die die Fähigkeiten des Fahrers, die Vorbereitung des Motorrads und die Arbeit des Teams würdigt.

Unvergessliche Begegnungen und Erlebnisse
Die Woche bestand nicht nur aus Motom.
In Lucignano hatte die Gruppe das Privileg, die heute 101-jährige Frau Gina kennenzulernen, die 1946 am Referendum teilgenommen und sich für die Republik entschieden hatte.
Auch Besuche an Orten, die für jeden Motorradfan von symbolischer Bedeutung sind, durften nicht fehlen, darunter das Bimota-Museum und die außergewöhnliche Quaranta-Sammlung, die eine Fülle historischer Motorräder und zahlreiche Motom-Modelle umfasst.

Straßen, Landschaften und Freundschaft
Von Castiglione del Lago bis Orvieto, von Montepulciano bis Terni bot die Strecke der „Mille Miglia in Moto 2026“ spektakuläre Ausblicke und Straßen, die jede Etappe zu einem einzigartigen Erlebnis machten.
Besonders beliebt war die Nachstellung des „Circuito dell’Acciaio“ in Terni, die die Motom-Fahrer mit der richtigen Einstellung angegangen sind: gemeinsam Spaß zu haben, noch bevor es um den Wettkampf geht.

Die Schlussbilanz
Die „1000 Miglia in Moto 2026“ hat bestätigt, was Veranstaltungen wie diese so besonders macht.
Es kommt nicht darauf an, ohne Probleme anzukommen. Es kommt darauf an, sich ihnen zu stellen, sie zu lösen und die Reise fortzusetzen.
Am Ende bleiben die zurückgelegten Kilometer, die Menschen, denen man begegnet ist, das Lachen und die gemeinsamen Abende nach anstrengenden Tagen.
Und vor allem bleibt der Wunsch, neu anzufangen.
Zu den Protagonisten der Veranstaltung gehörte auch eine symbolische Vertretung des Motom Club Zürich, nämlich dessen Präsident Davide Prata. Eine Woche lang trug die Gruppe den Namen Motom auf den Straßen der 1000 Miglia in Moto und bewältigte die Strecke mit Begeisterung, Teamgeist und der Entschlossenheit, die die Fans des Mailänder Herstellers seit jeher auszeichnet.
Die Teilnehmer nahmen als Fahrer des Motom-Teams an der Veranstaltung teil und verkörperten dabei die Werte des Motom-Club-Projekts: Leidenschaft, Authentizität, Gemeinschaftsgeist und den Einsatz der Motom-Motorräder bei bedeutenden Veranstaltungen. Gleichzeitig repräsentierten sie stolz ihren Motom Club Zürich und trugen die Identität und das Engagement des Schweizer Clubs bei der Veranstaltung zur Schau.
Abgesehen von den zurückgelegten Kilometern und den Ranglisten bleibt vor allem der Wert der gemeinsam gemachten Erfahrung: die Schwierigkeiten, denen wir unterwegs begegnet sind, die Lösungen, die wir dabei gefunden haben, die Orte, die wir besucht haben, und die Freundschaften, die Tag für Tag gewachsen sind.
Mit ihrem Engagement haben sie sowohl dem Namen Motom als auch dem Motom Club Zürich zu Ansehen verholfen und damit bewiesen, dass die Leidenschaft für diese Motorräder dank der Menschen, die sie fahren, pflegen und ihre Geschichte weitergeben, weiterlebt.
Aus diesem Grund werden Davide, Loris, Christian, Maurizio, Massimo und Gabriella zu Recht in die „Albo d’Oro“ des Motom Clubs aufgenommen, jenem Teil des Projekts, der all jenen gewidmet ist, die mit ihrem Engagement und ihren Leistungen dazu beitragen, die Geschichte der Marke lebendig zu halten und neue Kapitel zu schreiben.
Ihnen gilt der Dank des Motom Club-Projekts und aller Motom-Fans.
Warum Motorräder wichtig sind.
Aber es sind die Männer und Frauen, die sie leiten, die Geschichte schreiben.












Hier finden Sie die Ehrentafel
Den Artikel über die „Mille Miglia“ auf dem Motorrad finden Sie hier: Motom Club Zürich bei der „1000 Miglia in Moto 2026“ mit der Scuderia Motom Club
Der Rennstall wird hier vorgestellt: Scuderia Motom Club
Das Reisetagebuch findet ihr auf der Facebook-Seite des Motom Club Zürich: https://www.facebook.com/groups/1589246698213462?locale=it_IT
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